THW
Hobby THW
Das Technische Hilfswerk (THW) ist in seiner Struktur weltweit einmalig, denn 98 Prozent der Angehörigen engagieren sich ehrenamtlich im THW, rund zwei Prozent sind hauptamtlich Beschäftigte. Als Bundesanstalt gehört es organisatorisch zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Die Leitung des THW hat ihren Sitz in Bonn. An der Spitze stehen die Präsidentin des THW, Sabine Lackner, und der Vizepräsident, Dierk Hansen. Die THW-Leitung unterteilt sich in drei Abteilungen sowie diverse Stabsstellen und Referate. Die hauptamtliche Struktur verteilt sich bundesweit in acht Landesverbände sowie 66 Regionalstellen. Zudem zählen drei Ausbildungszentren zum THW. Insgesamt arbeiten mehr als 2.200 hauptamtliche Mitarbeitende Hand in Hand gemeinsam mit – und vor allem für – das Ehrenamt.
In meinen verschiedenen Funktionen hatte ich das Privileg an vielen Einsätzen des THW beteiligt zu sein.
Eine Auswahl der Einätze
Hochwasser in Dresden, Deutschland
Hurrican Katrina, USA
UNHCR Flüchtlingscamp Za'atari, Jordanien
UNHCR Flüchtlingscamp Al Azraq, Jordanien
Ahrtal, Deutschland
Hochwasser Saarland, Deutschland
Hobby Fotografie und Videografie
Fotografie und Videographie sind mehr als nur Technik – sie sind ein Weg, die Welt in eigenen Farben zu sehen und zu erzählen. Ein gutes Bild beginnt mit einer klaren Idee, einem Moment, der eine Geschichte weckt. Es braucht Balance: Licht, Schatten, Komposition, Farbe und Textur. Der Blick des Fotografen entscheidet, welche Details sichtbar bleiben und welche verschwimmen. Beim Video wird die Erzählung lebendiger durch Bewegung und Ton; gute Regie sorgt dafür, dass jede Aufnahme einen Zweck hat. Kunst im Foto erkennt man in der Art, wie Gefühle und Gedanken durch das Bild übertragen werden – sei es Leichtigkeit oder Tiefe. Man genießt sie, wenn man in den Details schwelgt, die Stimmung fühlt und sich fragen lässt: Was hätte dieser Moment ohne mein Blick erzählt? Diese Fragen machen ein gutes Bild zu einem Erlebnis, nicht nur zu einer Erinnerung.
Hobby Orient
Die Reise beginnt in Ägypten, wo die Sonne den Himmel orange färbt und das Panorama der Pyramiden fast schon verzaubert. Auf einer Nilkreuzfahrt gleitet man entspannt über das Wasser, während im Uferland Palmen wie Schirme flüstern. Man lässt sich vom Duft von Karamellkuchen in einem alten Markt verlocken und schluckt frisch gepressten Zitronensaft, der einen aufgewärmt hält.
Als Nächstes geht es nach Jordanien. Hier wird die Wüste zum Spiegel des Universums, während Petra mit ihren Steinporträts eine Geschichte erzählt, die nur im Nachthimmel lebendig wird. Ein Besuch in Amman fühlt sich an wie ein Spaziergang durch ein Museum der Moderne, doch das Herz schlägt gleich noch in den Straßen von Amman.
Marokko lockt mit einer bunten Mischung aus Farben und Geräuschen – Souk, Kamelwanderungen und die Duftwolke aus Gewürzen. Der Tag endet oft in einem Café, wo man ein Stück Gebäck genießt und über die lokale Kultur sinniert.
Der Oman überrascht mit seiner rauen Küste und den hohen Bergen, die wie wache Riesen wirken. Die Wüstenstille wirkt fast meditativ, während das Wasser des Ozeans eine kühlende Brise trägt.
Das Lernen der arabischen Sprache macht nicht nur Spaß, sondern ist ein Abenteuer für sich. Jede neue Phrase fühlt sich an wie ein Geheimcode, der einen näher zur Kultur bringt. Wenn man die Töne richtig trifft und mit den Einheimischen spricht, wird jeder Lacher und jedes Missverständnis zu einem Sprungbrett in die Tiefe der Sprache. Der Spaß am Lernen entsteht aus dem ständigen Zusammenspiel von Neugier und Stolz auf das eigene Fortschreiten.
Hobby Tauchen
Tauchen ist ein echtes Abenteuer an der Unterwasserwelt. Man schlüpft in einen Tauchanzug, nimmt die Atemregler und lässt sich von Wellen und Schichten aus Farben treiben. Jeder Sprung ins Wasser fühlt sich an wie der erste Schritt in eine andere Dimension – ruhig, aber voller Entdeckungen. Du spürst den Widerstand des Wassers, das leise mit dir spricht, während du durch Höhlen oder Wracks gleitest. Dabei lernst du neue Arten kennen und bekommst ein ganz anderes Gefühl für Raum und Zeit.
Als Tauchlehrer in deutschen Seen zu arbeiten heißt, die Vielfalt der Gewässer von Altmühltal bis zum Bodensee zu zeigen. Du führst Anfänger sicher durch die klare, frische Wasseroberfläche, gibst ihnen Technik-Tipps, damit sie sich nicht mehr auf der Oberfläche verfangen. Es ist ein Job, bei dem du sowohl pädagogisch tätig bist als auch deine Liebe zur Natur teilen kannst. Jeder Tag bringt neue Lernerfahrungen, ob im stillen Wasser oder bei einer Gruppenerkundung von Seen. Du bekommst das Privileg, Menschen für die Tiefe zu begeistern und gleichzeitig die Umgebung zu schützen.
Als PADI Course Director a.D. bleibe ich meinem Hobby treu, habe aber leider keine Zeit mehr für Ausbildung auf einem professionellen Niveau.